Presse
  Highlights aus dem Programm

MDR Burgen- und Schlössersommer:
Der große Sommernachtsball mit weltbekannten Künstlern
Live aus Pillnitz

Ruth Moschner und Gunther Emmerlich laden zum Sommernachtsball ein. Sie verwandeln sich zu August dem Starken sowie Gräfin Cosel, und Schloss Pillnitz wird zum größten Ballsaal der Welt.
 

Bühne hinterm Bergpalais

Mit dabei sind:

Paul Potts
Sein erster Auftritt rührte Millionen zu Tränen. Der wohl bekannteste Autodidakt ist seit dem legendären Auftritt bei der Casting-Show „Britain's Got Talent“ ein gefeierter Weltstar, der mehrere Alben veröffentlichte und bei Konzerten für ausverkaufte Häuser sorgt. Der sympathische Star-Tenor begeistert auch Menschen, die ansonsten wenig Interesse an Oper haben – Leidenschaft ist manchmal einfach ansteckend.
Angelo Branduardi
Schon früh zeigte sich das musikalische Ausnahmetalent des Italieners, der am Konservatorium „Niccolo Paganini“ in Genua studierte. 1974 veröffentlichte er ein erstes Album und von da an waren die Zuhörer von seiner Musikalität und einer Stimme, die Gedanken und Assoziationen hervorruft, überwältigt. Immer wieder erschloss sich der inzwischen ergraute wuschlige Lockenkopf zwischen Filmmusik, Märchenstoffen aus aller Welt und alter Musik neue musikalische Felder. Und immer wieder verzaubert der Geiger und Sänger sein Publikum.
Rondò Veneziano
1979 kam der Komponist, Arrangeur und Musikproduzent Gian Piero Reverberi auf die grandiose Idee, Klassik in ein populäres Gewand zu hüllen. Das Resultat war die Gründung von „Rondò Veneziano“, einem virtuos aufspielenden Kammer-Ensembles in den Kostümen und Perücken des 18. Jahrhunderts. Der Rest ist Legende: 20 Millionen verkaufte Platten, allein das Stück „La Serenissima“ wurde unzählige Male gecovert, ausverkaufte Konzertsäle und begeistert gefeierte Musiker.
ca. 19.50–22.45 Uhr
Peter Bause
„Man stirbt doch nicht im dritten Akt – Pillnitzer Erinnerungen“
„Über mich wurde, je nach Sympathie, böse, neidisch oder achtungsvoll gesagt: Der singt und tanzt als bunter Hund in jedem Hausflur!“ Mit feiner Ironie und Understatement schreibt Peter Bause in seinem Erinnerungsbuch „Man stirbt doch nicht im dritten Akt“ über sein Schauspielerleben. Seine Erinnerungen führen ihn an viele Orte, auch nach Pillnitz. Davon erzählt er – gewohnt launig und amüsant – in dieser Schlossnacht.
ca. 23.00 Uhr
  aus dem Programm
(Änderungen vorbehalten!)
Das aktuelle Programm entnehmen Sie bitte dem Programmheft.
 

Altes Wachhaus

Wachparade! Stillgestanden! Wachparade! Stillgestanden!
Der Verein „Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie“ aus Glauchau lässt am Alten Pillnitzer Wachhaus den historisch authentischen Wachbetrieb mit Wachparade, Wachablösungen, Exerzieren und allem, was sonst noch dazu gehört, auferstehen. Ihr historisches Vorbild hat die Musketiercompagnie in der 1757 vom Grafen Albert Christian Ernst von Schönburg in Glauchau aufgestellten Truppe.
 

Auf den Wegen

Die Hörner erschallen, das Fest beginnt Die Hörner erschallen, das Fest beginnt
Die einzigartigen Parforcehornbläser kündigen den Beginn des Festes an und rufen die erlauchten Gesandtschaften auf, sich zum Empfang Ihro churfürstlichen Durchlaucht einzufinden. Ein sich anschließendes Konzert lässt gar höfisches Flair aufkommen und ein jeder wähnt sich in frührer Zeit.
Lustwandelnd und barock gewandet Lustwandelnd und barock gewandet
Seihet willkommen! Das wohl geschätzte Barock-Ensemble Herrenhausen aus Hannover flaniert mit den Gästen durch die Nacht. Die edlen Damen und stolzen Herren lustwandeln durch Garten und Park – das natürlich mit Vornehmheit, Étiquette und einem unverhohlenen Hauch von Dekadenz.
Lustwandelnd und barock gewandet Walk-Act Kristalle des HELMNOT THEATERs
Sie sind Kristalle: Schachfiguren, Sterntaler, Besucher aus einer anderen Welt, ein adliger Hofstaat ... Sie sind das, wozu die Phantasie sie macht. Die schwebende Leichtigkeit der anmutigen Stelzenriesen und ihre bizarren Formen sind ein Flirt mit der eigenen Vorstellungskraft und Farbtupfer in der Nacht.
Fatima – Traum des Orients Fatima – Traum des Orients
Die Ziehtochter, langjährige Mätresse und Vertraute des Kurfürsten zeigt, warum sie so lange im Herzen des Kurfürsten blieb. Sie verrät, mit welchen Mitteln sie stets sein Herz neu entfachte: mit einem spektakulären orientalischen Tanz mit dem Feuer voller Anmut und Grazie.
Brennende Leidenschaft – Pyrografie: Brennende Leidenschaft – Pyrografie:
Zum ersten Mal in der westlichen Kulturgeschichte brannten mit Timo Pitkämö und Tobias Kipp zwei Zeichner das Porträt eines Menschen mit einer einfachen, handelsüblichen Wunderkerze in ein einfaches, handelsübliches Blatt Papier. Diesen Vorgang nannten sie Pyrografie. Der Entstehungsprozess dauerte je Porträt durchschnittlich 84 Sekunden oder umgerechnet zwei Wunderkerzen. Bei ihren Auftritten in der ganzen Welt haben sie inzwischen über 15.000 Feuerportraits angefertigt.
Walk-Act Brokatis des HELMNOT THEATERs
Farbenfrohe Brokatstoffe umgarnen die üppigen Formen der „Brokatis“. Eine Brokatfrau und vier Männer gehören zu diesem kunstvollen Ensemble. Mit hohen Zylindern, raffinierten Fliegen und eleganten Fracks tanzen, spazieren, laufen sie durch den nächtlichen Park und erobern dabei auch die Herzen der Gäste
Mitternachtsprogramm
Pünktlich zur Geisterstunde begeben sich Kerkermeister Hartmut Gröber und Folterknecht Bernhard Eisenbrenner auf die Suche nach würdigen Nachfolgern. Bald stellt sich heraus, dass man ob der zum Vortrage gebrachten Schauerlichkeiten besser aus roherem Holze geschnitzt sein sollte, um den Anforderungen dieser ach so finsteren Tätigkeit gewachsen zu sein. Der Rundgang mit den beiden düsteren Gesellen dauert etwa eine Stunde.

Treffpunkt: 23:50 Uhr Löwenkopfbastei
 

Im Fliederhof

Die Maskenmacher
Die Papier-Theater-Insel

Papiertheater und Maskenzauber: Zwei Papiermaskenschneider lassen Masken entstehen und werden dabei begleitet von zwei Marionettisten, die mit anmutigen Zwei-Faden-Papiermarionetten das Publikum unterhalten und zum Mitspielen und Mitgestalten anregen.
Fürst von Sulkowski
Als Oberjägermeister von Litauen und Direktor der Parforcejagd berichtet er in bestem Jägerlatein von großen Erfolgen und betreut das allseits beliebte Armbrustschießen. Er erklärt, wie eine Sau ordentlich zu stechen sei, was eine Parforce-Jagd ist, und wer daran teilzunehmen hat.
 

Podest Lustgarten

SCHUMANN-SERENADE oder „Mich zieht es so nach Pillnitz hin“
Ein romantisch-musikalisch, literarischer Streifzug durch den Schlosspark Pillnitz. Mit Liedern und Kompositionen von Robert und Clara Schumann. Interpretiert von Sebastian Lohse (Gesang) und Matthias Krüger (Piano).
Mein Name ist August, August der Starke
Der Schauspieler und Kabarettist Marcus Staiger lässt mit Wort, Spiel und Musik August wiedererstehen und mit Erstaunen auf heutiges Weltgeschehen und die Art und Weise seiner Darstellung und die Darstellung seiner eigenen Geschichte blicken.
Eine heitere satirische Plauderei über Geschichte, Geschichten aus alter und neuer Zeit. Marcus Staiger, war u. a. in Berlin, Rostock, Schwerin und der Distel Berlin engagiert; arbeitet als Regisseur und Dozent für Schauspielkunst.
 

Bühne Lustgarten

Der Kurfürst hält Einzug
Auch in diesem Jahre darf der bekannteste und großmächtigste aller Sachsen nicht fehlen. „August der Starke“ wird wortgewandt wie eh und je die neuesten Entwicklungen in seinem Lande kommentieren. Zudem erzählt er wieder aus seinem bewegten Leben und rückt einige Irrtümer über sich und „seine Vorlieben“ ins rechte Licht.
August – das starke Theater Dresden
Grigorij Kästner-Kubsch erzählt die Geschichte von Don Juan und entzündet ein wahres Theaterfeuerwerk um die Geschicke des spanischen Edelmannes. Doch die Handlung vom „iberischen Casanova“ nimmt einen ungewohnten Verlauf. Masken, Schattenspiel und anderthalb Meter große Figuren sind die virtuos eingesetzten Mittel des Puppenspielers, mit denen der sprachlich virtuos agierende Schauspieler diese groteske Komödie auf die Bühne zaubert.
… und hinter dem Thron das Rascheln kostbarer Seide
Die Künstler der Barockbühne Dresden erzählen dieses Stück zum 350. Geburtstag der Maria Aurora Gräfin von Königsmarck in diesem Jahr. Die Schöne war die erste offizielle Mätresse des sächsischen Kurfürsten Friedrich August. Gräfin von Königsmarck lädt als Poetin ihrer Zeit zu einer besonderen Geburtstagsfeier ein und viele prominente Zeitgenossen folgen ihrem lockenden Ruf.
 

Löwenkopfbastei

Der ferne Klang
José Miguel Márquez gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten chilenischen Musikern. Er spielt zwölf Instrumente virtuos und gab Konzerte im Opera-House von Sydney, im Pariser Olympia und in der New Yorker Carnegie Hall. Begleitet wird er vom Gitarristen David Sandoval aus Peru. Musik, die zu Poesie und Poesie, die zu Musik wird.
Erlkönigs Tochter
Sagenhafte Balladen und schaurige Lieder
Wer kennt sie nicht, die „Bürgschaft“? Da tut sich mit wenigen Verszeilen ein spannendes Drama auf, eine schreckliche Tragödie, eine mitreißende Kriminalgeschichte.
Die Schauspielerin Cora Chilcott – seit vielen Jahren Gast am Berliner Ensemble – spielt und singt Balladen von treuen Freunden, unerschrockenen Helden und Fabelwesen.
 

Wasserpalais

„Se tu m’ami …!“
„Fühl'st der Liebe heißes Sehnen ...!“ – mit Liedern, Arien und Intermezzi des Früh-, Hoch- und Spätbarocks verzaubert das Duo „Con Emozione“ die Gäste der Schlossnacht. Es erklingen Kompositionen von Johann S. Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Adam Krieger, Henry Purcell, Antonio Caldara, Christoph Willibald Ritter von Gluck, Giacomo Carissimi, Giovanni B. Pergolese und Alessandro Scarlatti.
  Theater, nichts als Theater
Die Gräfin von Brühl, als Fachfrau für theatralische Inszenierungen, gedenkt zum diesjährigen Feste die Gäste mit einer Eigeninszenierung zu beglücken, die diese an den Hof Louis XIV führt. Bei diesem Stücke gerät ein junges Paar des Landadels in die Fänge der frivolen und lüsternen Majestäten.
Leipziger Freundeskreis „Les Amis de la Cour Saxonne – Freunde des sächsischen Barock“
Über seine Vaterstadt Halle ist der Wahl-Londoner Georg Friedrich Händel in Begleitung zum Fest in Pillnitz angereist. Etwas abseits beim Blick auf das Wasser der Elbe sinniert er über die Musik und das Leben. Nicht ganz uneigennützig verfolgt der Komponist den Plan, hier neues Personal für die kommende Spielzeit seines Londoner Opernunternehmens zu „casten“. Wird ihm das gelingen? Oder zieht sich der Meister den Zorn des Gastgebers zu?
 

Am Elbpavillon

„ELBSAGA – Ein Fluss erzählt Geschichte“
Es ist schon viel Wasser die Elbe entlang geflossen, und dieser Strom hat viel Geschichte geschrieben. Die Autorin Barbara Bartos-Höppner, die keine 100 Kilometer entfernt von der Elbquelle geboren wurde, schildert den gewaltigen Geschichtsstrom so anschaulich, dass sich der Zuhörer mitgerissen fühlt.
Ein „Elbehörstück“.
 

Auf der Maillebahn

Fürstin von Sulkowski nebst Pagen
Der Höhepunkt einer jeden Lustbarkeit war und ist das Damenringelrennen.
Hierbei zeigen die Damen des Hofes ihr Geschick im Umgang mit der Lanze. Während sie von galanten Chevaliers über den Parcours gelenkt werden, versuchen sie in wilder Hatz verschiedenste Ringe zu treffen.
 

Podest Maillebahn

Varieté – Varieté
Fischers Marionetten-Oper

Die Vertreter des traditionsreichen sächsischen Marionettentheaters aus Frankeberg, Bettina Dombrowski und Johannes Fischer, Mitglieder der Holzoper Frankenberg/Sachsen, präsentieren ein heiteres Spiel mit Marionetten quer durch die Opern- und Musicalwelt.
Preußsche Marionetten-Oper
Mozart am seidenen Faden

In diesem heiteren musikalischen Marionettenspiel erleben die Zuschauer den Schlosswächter Osmin, die entführte Constanze, ihren Geliebten Belmonte und ihre Freunde: eine zauberhafte Geschichte um Mozarts Entführungen.
 

Bühne Deckelvase

  „Der Kaiser sucht einen Schweinehirten!“…
… seine Tochter jedoch jemanden, der ihr die schreckliche Langeweile vertreibt. Zum Glück gibt es im Nachbarreich einen Prinzen, der beides kann.
Das „Wandertheater Schwalbe“ spielt das wunderschöne Märchen frei nach Hans Christian Andersen mit viel Witz und Herzlichkeit für und mit dem Publikum.
Menuett-Variationen
Schon die Hofgesellschaft von Ludwig XIV. tanzte Menuett. Kein anderer Tanz hat das 18. Jahrhundert mehr geprägt. „Les amis de la danse baroque“ entführen die Gäste der Schlossnacht mit dem nötigen Respekt und einem liebenswürdigen Augenzwinkern in die Welt der Menuette.
  Graf und Gräfin von Brühl
Der General des Fußvolkes und Premierministre de Saxe, Heinrich Reichsgraf von Brühl, nimmt höchstpersönlich die Ausbildung junger Rekruten (Gäste) in die Hand. Die bitteren Erfahrungen verlorener Kriege veranlassten ihn dazu, nach Frankreich zu reisen, um dort die hohe Kunst des Degenfechtens zu erlernen – die er nun bereitwillig weitergibt.
Das Eheversprechen
Die Künstler des Dresdner Barock- und Tanztheaters erzählen die Geschichte, wie Kurfürst August hilft, das brennende Hoymsche Palais zu löschen. Dabei fällt ihm eine Frau auf, die wie ein Feldmarschall die Löschmannschaften kommandiert. Der König verliebt sich in die Schönheit, deren Reize im durchnässten Unterkleid gar offensichtlich sind.
  Die höfische Intrige
August plant eine Reitjagd. Die Reichsgräfin von Cosel und auch sein erster Minister, der Reichsgraf von Flemming, sollen dabei sein. Die beiden mögen sich nicht und kämpfen um ihre Stellung beim Kurfürsten mit sehr eigenartigen Mitteln.
Die Meissner Fummel
Um ihrem Kurfürsten regelmäßig die neuesten Errungenschaften des „Weißen Goldes“ aus der Meissner Porzellanmanufaktur-Albrechtburg zu offerieren, brauchen die berittenen Boten mehrere Stunden, manchmal aber auch Tage, zwischen Meißen und Dresden. Die Meldereiter sind trinkfreudig und lüstern. Da fällt dem Kurfürsten eine List ein: Die Entstehungsgeschichte des berühmten Gebäcks „Die Meißner Fummel“.
 

Insel im Englischen Teich

Das Morgenstern Quartett
Der Musiker Tobias Morgenstern liebt die Improvisation und sein Akkordeon. Leise, laut, zärtlich, fröhlich, leidenschaftlich erzählt er Geschichten, die Ton für Ton den Zuschauer mitnehmen. Der Meister auf dem Akkordeon musiziert mit Wolfgang Musick (Kontrabass), Karoline Körbel (Schlagzeug) und Jansen Folkers (Geige).
Grusel – Von Zweien, die auszogen, das Gruseln zu lehren
Oh, wenn’s mich doch gruselte! Zu erleben sind phantastische Geschichten von Edgar Allan Poe, Theophile Gautier und anderen Meistern der kleinen Form. Jens-Uwe Bogadtke und sein Sohn Paul Fo stürzen sich mit Lust und Können in jede Geschichte, singen fürchterliche Moritaten. Zwischen schwarzem Humor sind Geschichten eingebaut, die einem tatsächlich den Angstschweiß auf die Stirn treiben.
 

Podest am Englischen Pavillon

Puppentheater LARIFARI: Ernste und heitere Geschichten
Frieder Simon gehört zu den wenigen zeitgenössischen Puppenspielern, die ein klassisches Figurentheater-Repertoire für Erwachsene pflegen. Ein besonders köstlicher Bestandteil seiner Vorstellungen sind musikalische Einlagen mit Instrument und Gesang. Die ernsten und heiteren Geschichten reichen von Goethe bis Ringelnatz.
 

Vor der Orangerie

Der listenreiche Amor dell’Arte oder Die Liebes-Falle
Die Mimen des Weissen Theaters – hervorgegangen aus dem Pantomimen-Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin – erzählen in freier Naturkulisse die turbulente Liebes- und Eifersuchtsgeschichte um Harlekin und Columbine und das Publikum darf selbst die Fäden in die Hand nehmen und am Ende nimmt es sogar mehr als nur Erheiterung mit, denn: Es bekommt kleine Papier-Marionetten als Geschenk, um das Grande Finale mitzufeiern.
 

Kamelienhaus

Heinrich Heine – Bissiger Humor zwischen Liebe und Zorn
Bei Heine kann man Tränen lachen und weinen. Spaß und Schmerz, Witz und Wehmut wechseln von Vers zu Vers, von Strophe zu Strophe, durch die einzelnen Stationen seines Lebens, vom übermütigen Jüngling zum todkranken Heimatlosen.
Der Schauspieler Jens-Uwe Bogadtke lässt den romantischen Heine, den Spötter und Liebenden erleben. Er wird von Peter Schenderlein am Klavier begleitet.
 

Bühnenprogramme

Blattgold
Suse Weisse erzählt ...

Mit Suse Weisse lebt die alte Kunst des Erzählens von Märchen, Geschichten und Sagen wieder auf, eine Kunst, die auch am sächsischen Hof gepflegt wurde.
Begleitet und unterstützt von Frank Zimmermann am Cello, erzählt sie lebendig und spannend von heimlichen Liebschaften, verhängnisvollen Schwüren und liebenswerten Notlügen, Liebe und Lust, Eifersucht und Leidenschaft. Es sind Geschichten der Antike, Märchen spannend und originell.
WICHT THEATER
Der große und der kleine Klaus

Hans Christian Andersen war 32mal in Dresden. Jetzt, 200 Jahre später, weilt er wieder in der sächsischen Metropole und erweist August dem Starken seine Referenz. Es geht nicht um die Cosel, aber um Geld, Macht und Mord – ein heiteres und nachdenkliches Handpuppenspiel für Erwachsne.
Johann Friedrich Böttger und Walther Ehrenfried von Tschirnhaus
Das geheime Treffen der beiden war so geheim, dass nicht einmal der Kurfürst, nebst Hofstaat und allen, die Geschichte schrieben, davon wussten. Es entbrennt ein skurriler bis närrischer Disput über die Erfindung des Porzellans und wer es wohl gewesen sein mochte.
Kurfürstin, Kammerherr und Hofkammerquartett
Gemeinsam schreiten Maria Josepha von Habsburg, Kurfürstin zu Sachsen und Königin von Polen nebst ihrem Kammerherrn Joseph Anton Gabaleon Graf von Wackerbarth-Salmour zum Höhepunkt einer jeden Lustbarkeit, dem Hofball. Dort zeigen die Damen des Hofes ihre Grazie und Anmut und die Chevaliers ihre Galanterie und ihren Sinn für die Muse. Auch die Gäste sind herzlich eingeladen, das Tanzbein zu schwingen. Begleitet wird der Hofball von einem historisch gewandeten Musikern.
 

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